Blitz und Donner vor Anker.

Ferragudo.

Heute Nacht kam zwei Mal ein Gewitter genau über uns gerauscht. Ich merke auf einmal wie der Wind auf 25 kn beschleunigt mit Blitz und darauffolgenden Donner. Also krieche ich sofort aus der Koje. Es ist Stockdunkel und trotzdem Taghell. Gespenstisch sieht die Szenerie aus mit dem Geheul des Windes, dem Starkregen und einem Schiffen vor Anker der gerade auf Drift geht.

Oh je, das sind Gudrun und Sebastian die durch das Ankerfeld treiben und schnell ihr Anker hieven. Wir haben Spring . Die starke Strömung und der Wind beschleunigen Ihre Yacht extrem. Zum Glück touschieren sie kein anderes Boot. Sie drehen einige Runden und gehen ein paar Kabellängen weiter runter wieder vor Anker. Glück gehabt ihr Lieben.

Der Norweger, der schon vor ein paar Tagen los wollte aber nicht kann weil sich sein Anker irgendwo verhakt hat,wird auf einmal mit voller Wucht nach hinten gedrückt und kommt einem Holländer ziemlich nahe. Zum Glück passiert da auch nichts. Die haben einen guten Schlaf. Kein Licht ging an.

Morian liegt mit 35 Meter 10 mm Kette und 25 kg Rocna Anker bei ca. 7 Meter Wassertiefe stabil.

Da habe ich wohl Glück gehabt.

Das Leben als Liveaboard ist nicht immer nur rosig…

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s