Ständig kalte Füße? Ich habe endlich die Lösung!

Wer kennt das nicht. Wir Fahrtensegler sitzen ja viel rum. Bewegungen werden kaum ausgeführt. Obwohl wir mit langer Unterhose, Faserpeltz, Ölzeug bis zu geht nicht mehr eingemummt sind, kriecht die Kälte langsam in uns.

Auch mit den dicksten Wintersocken friere ich in meinen Stiefeln. Der Körper ist mit den ganzen Lagen wärmenden Unterzeug bestens vor Kälte geschützt. Aber meine Füße bleiben kalt.

Bei Amazon habe ich dies hier gefunden.

The Heat Company. Es gibt auch andere Hersteller. Ich habe mich für diese entschieden. Mit dieser Firma habe ich nichts zu tun. Ich gebe euch nur meine Erfahrung mit diesem Produkt wieder.

Einfach die Luftdichte Verpackung aufreißen. Durch den Sauerstoff wird das Produkt aktiviert und erzeugt eine Wärme von 39 bis 45 Grad. Einfach mit der glatten Seite nach unten in den Schuh legen. Das war es.

Das Produkt wärmt ungefähr 8 Stunden lang und muss dann leider weggeschmissen werden. Es ist nur einmal verwendbar.

Ich schreibe dies gerade vor Hoek van Holland am 5 November an Bord der Morian auf dem Weg von Scheveningen nach Zierikzee.

Meine Füße sind herrlich warm und ich friere nicht.

Advertisements
Veröffentlicht unter Uncategorized | 3 Kommentare

Wunderbar

Ich sitze hier. 8 Sm entfernt von Ijmuiden und 17 Sm vor Scheveningen.

Ja hier, auf der Morian hingekauert unter der Sprayhood. 5 Grad Lufttemperatur. Die Sonne scheint durch das trübe milchige Etwas, was eigentlich kräftig blau sein sollte. Die Nordsee hat gute Laune. 14 kn Wind aus E und eine kleine Welle Vergnügen mich.

Eingemummt in all meinen Klamotten wundere ich mich immer noch, dass es schon November ist. Der goldene November. Das Wetter ist schön aber die Kälte kriecht langsam und unaufhörlich in mir hoch. Ich erinnere mich an den 4 April in diesem Jahr. Vor 4 Tagen lag noch Schnee auf Morians Deck. Ich mache die Leinen los, um Einhand über die Biskaya nach Galizien zu segeln. Was für ein toller Tripp. Was für ein tolles Segeljahr. Und jetzt ist es genauso kalt wie damals im April.

Wie sagt man so schön. Ein rundum gelungenes Segeljahr.

Wunderbar

Veröffentlicht unter Uncategorized | Kommentar hinterlassen

Amsterdam in 10 Sekunden.

Ich liebe Amsterdam.

Multikulti, verschiedenste Gerüche. Restaurants mit allen Geschmacksrichtungen die man kennt oder kennenlernen möchte. Einfach mal sich um die Welt essen. Urige Pubs wo die Affen tanzen. Das van Gogh Museum, wo man sich auf die Suche nach seinem Ohr begibt. Die nächtlichen Strassen, Winkel und Grachten mit unzähligen Menschenmassen verschiedenster Couleur. Lichter, flackern, Spiegelungen. Der Sixhafen direkt in der Mitte von der Welt. Mein Chinese wo ich so gerne was bestelle. Auch das ist mein Amsterdam.

Susanne liegt mit Ihrer Zora hier. Wir machen uns auf dem Weg in das nächtliche Amsterdam. Aepjen Bier, 7,5 Prozentig lassen die Affen tanzen. Wir erzählen, beobachten, hören zu. Gehen in die nächste Kneipe und fahren dann mit der Fähre, die alle 5 Minuten das Wasser quert wieder rüber in den Sixhafen.

Danke Susanne.

Veröffentlicht unter Uncategorized | Kommentar hinterlassen

Wetterfenster sucht Zeitfenster

Ich musste spontan meine Reise in Hoorn unterbrechen. Meine Familie braucht mich.

Gerade bin ich mit dem Zug von Bonn hier wieder angekommen. 4,5 Stunden hat die Zugfahrt gedauert und die DB hat mir 64,95€ abgenommen. 4,95 € hat die Platzreservierung gekostet. Dies war wohl das willkommens Geschenk der Bahn. Ich habe mich riesig gefreut und setzte mich auf meine zugezahlte privat Müllhalde. Nach einer halben Stunde kam dann doch jemand von der Bahn und hat sich der Sache angenommen.

 

IMG_4534

Im Moment ist es schwierig für mich ein Zeitfenster zu finden um Morian zurück zu ihrem Winterliegeplatz nach Zierikzee zu segeln. Wir sind schon im November und die Stürme warten nicht bis ich zurück in Zeeland bin. Ich muss vermehrt meiner Familie helfen und auch Fotojobs kommen dazwischen. Wenn ich dann Zeit habe sollte aber auch das Wetter einigermaßen passen. In der letzten Zeit gab es immer nur Sturm aus SW auf der Nordsee. Und in genau diese Richtung muss ich hin.

IMG_4540

Morgen am Freitag ist W 3 angesagt. Also ideal um von Hoon nach Amsterdam zu segeln. Dann wird die Wettervorhersage etwas ungenauer. Es scheint aber Schwachwindig zu werden. Der Wind ist mit S 2-3 angesagt. Dann muss ich  wohl unter Motor von Ijmuiden nach Scheveningen fahren. Am 3 Tag geht es dann direkt über die Rompot Schleuse nach Zierikzee. Mal sehen ob es klappt.

Ich werde weiter berichten…

Schön ist es Morian wieder zu sehen. 🙂

IMG_4538

Veröffentlicht unter Uncategorized | Kommentar hinterlassen

Seehunde, Seekrankheit und wir Sinken!

Das Wetter wird besser. Der Wind geht endlich mal nach NE. Das gehört so. SW Winde sind hier selten. Diese haben unsere Weiterfahrt an der Galicischen Küste verhindert. Wir wollen direkt nach Muxia das in der RIA DE CAMARINAS liegt.

Diese 50 sm an der Costa da Morte, der Todesküst werden es für uns in sich haben. Dies ist der Westlichste Zipfel von Galicien. Diese Küste ist berüchtigt für ihre schweren Stürme und den vielen Schiffsuntergängen. Da haben wir uns ja einen schönen Törn gemeinsam an Anfang ausgesucht…

Es hat ja in den letzten Tagen aus SW mit bis zu 7 Bft geweht. Dementsprechend liegt natürlich eine hohe Welle vor der Küste. Wir haben extra schon einen Tag gewartet, sodass sich die Welle beruhigen kann.

Die Hunde bekommen ihre Rettungsweste an. Gabriel zieht sich vorsorglich auch eine an. Also geht es los.

P1060803

Kaum sind wir aus der Bucht von Coruna wird Gabriele ganz ruhig. Die Hunde liegen auf dem Cockpitboden und sind einfach froh bei uns zu sein. Die Segel werden gesetzt und Morian schaukelt gen SW. Mit ihren hohen Bergen sieht die Küste sehr schön aus. Gabriele geht nach unten in die Koje und wird bis Muxia nicht mehr hochkommen. Ihr ist schlecht. Zum Glück muss sie nicht Brechen. Alezane legt sich zu ihr und spendet ihr Trost. Ich habe draußen genug zu tun und schau immer mal wieder zu Ihr. Najuma, mit ihren 2 Jahren ist am Anfang etwas aufgeregt, beruhigt sich aber wieder, als sie sich auf mein Schoß setzt. Sie ist ein Augenhund und sieht sich immer alles genau an. So schaut sie auf die Wellen, beobachtet das Land, sieht den Möwen nach und lässt sich Stundenlang von mir kraulen. Unten ist Alezan die Ruhe selbst. Sie passt auf Gabriele auf. So kommen wir nach 10 Stunden problemlos in Muxia an.

IMG_1161

Problemlos! Hmmm, ich vergaß. Morian ist am Sinken…!

Mich wundert es , dass die automatische Pumpe für den Kondenzwassersammler des Kühlschranks läuft. Und zwar nicht alle paar Stunden einmal um das Kondenzwasser in die Spule zu pumpen. Sie läuft die ganze Zeit! Oha. Als ich das realisiere, stürme ich nach unten und hebe die Bodenbretter zur Bilge hoch. Dort steht das Wasser bis kurz vor Anschlang Boden.

Es ist Salzwasser! Sofort mache ich den Motorraum auf und sehe das Übel. Vom Kühlwasserkreislauf ist das Rohr vom Wärmetauscher ein wenig Abgeschert. Nicht viel, das Kühlwasser wird weiter ins Kühlsystem geleitet und gleichzeitig auch in den Motorraum.

IMG_1185

Na Klasse. Ich mache den Motor aus und wir setzen noch mal die Genua. Bei der Schaukelei bekomme ich das Rohr nicht mehr fest. Natürlich schalte ich sofort meine Bilgenpumpe an und zig Liter Wasser werden aus der Bilge befördert. Wir haben jetzt noch 5 sm bis Muxia. Den Motor möchte ich nicht anschalten für den Anleger in Muxia.

Ich habe Angst, das sich der Motor überhitzt. Mein Plan ist es, bis kurz vor der Hafeneinfahrt zu segeln und dann in der Hafeneinfahrt die Genua einzudrehen, kurz den Motor zu starten und schwubbs an den Steg zu gehen. Alezan liegt noch bei Gabriele. Najuma sitzt oben im Cockpit angeleint. Ich schwirre zwischen Motorraum und Cockpit hin und her. Jetzt geht der Wind auch noch bis 5 bfo. hoch.

Ich segele bis in die Hafeneinfahrt rein, rolle das Segel ein und starte den Motor. 3 Minuten brauch ich bis an den Steg. Die Vorleine wird vom Marinera festgemacht. Ich schalte den Motor sofort aus. Puhh

Kaum schaukelt das Boot nicht mehr geht es Gabriele gut undgeht sofort mit den Hunden spazieren. Fröhlich laufen sie mit Ihr zum Gassi. Ich muss nochmal die Bilge leerpumpen. Die Reparatur des Kühlsystems geht ohne Probleme. Das mache ich aber erst am nächsten Tag. Ich bin bedient.

Klasse ist, dass alles an Bord in Ruhe abging. Gut gemacht Gabriele, gut gemacht Alezan und gut gemacht Najuma. Ich habe mein Bestes gegeben.

Muxia gefällt uns sofort. 1500 Bewohner leben hier in ihren bunten Kastenhäusern. Hier geht der Jakobsweg vorbei auf den Weg zum Kap Finisterre. Der Ort ist voller Pilger. Die meisten humpeln und sehen ziemlich erschöpft aus von der ganzen Wanderei.

IMG_E1202

P1050042

P1050102

IMG_E1638

P1050089

Der Hafen wurde neu gebaut.

Viel Geld wurde hier in Galicien investiert. Das liegt daran, daß der Tanker Prestige, der im Jahr 2002 zerbrach und das Öl, das ganze Ökosystem zerstört hat . Viel Geld wurde für den Wiederaufbau der Küste aufgewendet.

Mir ist hier nichts mehr aufgefallen von diesem schrecklichen Unglück.

DJI_0024-Bearbeitet-2

DJI_0009-Bearbeitet

Die Hafenmeisterin ist total freundlich und begrüßt uns mit einem Lächeln. Hier werden Besucher noch wirklich herzlich willkommen geheißen. Nur 2 Besucherjachten liegen hier an den Stegen. Ich schätze 90 % der Stegplätze sind noch frei. Nur ein paar Einheimische Boote liegen hier. Die Sanitärgebäude sind einfach und zweckmäßig. Ich bekomme direkt 30% Ermäßigung für 3 Tage liegen. Das sind pro Tag 16 €. Die Steckdosen an den Stegen haben einen anderen Durchmesser als unsere normale Eurostecker. Beim Hafenmeister gibt es einen Adapter.

P1050057

P1050058-Bearbeitet

IMG_1183

DJI_0026-BearbeitetIMG_1200

 

Jetzt weht der Wind wieder mit Böen bis 8 Bfo. Das scheint hier Normal zu sein am Costa da Morte, der Todesküste.

Wir hängen mal wieder…

 

 

Veröffentlicht unter Uncategorized | Kommentar hinterlassen

Auf nach A Coruna.

Jetzt sitze ich im Cactuscafe in Dieppe. Lange habe ich meinen Blog nicht mehr weiter geführt. Es passiert einfach so viel. Ich nehme mir einfach keine Zeit dafür. Ich hoffe Ihr nehmt es mir nicht Übel.

Ein Coctail steht vor mir und meine Gedanken gehen zurück. Wohin eigentlich? Ach ja, ich bin gerade in Cedeira angekommen.

Das war doch dort, wo dieser schöne kleine Strand, nur für mich da war…

2 Tage bleibe ich in Cedeira. Jetzt zieht es mich doch wieder in eine Marina. Vor 7 Tagen bin ich in Guernsey gestartet und erst als ich in A Coruna ankomme, habe ich das Gefühl über die Biskaya zu sein. Keine Ahnung warum. Irgendwie endet eine Biskaya Überquerung für mich in A Coruna.

Der Wind soll wieder stärker werden. Ich möchte einen geschützten Platz haben vor Winden aus NE. Diese Winde kommen hier am häufigsten vor. Eigentlich fast immer.

IMG_0974

IMG_E0984

IMG_0995-Bearbeitet

Ausgesucht habe ich mir den ersten Hafen direkt am Anfang mit dem eigenwilligen Turm. Er wird geschützt von einer riesigen Mole, die den Seegang von NE abwehrt. Über WHF Kanal 09 rufe ich den Hafen an und darf direkt am Eingang der Stege an einem Fingersteg festmachen. Das ist gut so. Die sind nämlich Hunderte von Metern lang. Im Marinagebäude werde ich sehr freundlich empfangen. Das wird mir hier in Galicien noch öfter passieren. Ganz anders kenne ich das aus Holland. Hier wird man hofiert und als Kunde gesehen. Ich fühle mich auf Anhieb wohl.

23 € bezahle ich für die Nacht. Die Sanitäranlagen sind ok aber nicht der neuste Schrei. Ein Restaurant ist direkt in der Marina. Aber mit gesalzenen Preisen.

Leider ist es hier sehr unruhig mit dem Schwell, der auch bis nach ganz innen im Hafenbecken schwappt. Morian und auch die anderen Boote zerren an ihren Leinen und Fendern. Ruckdämpfer sind hier wirklich zu empfehlen. Oder man nehme wie ich, die Liros Handy Elastik Leinen.

Hier warte ich auf Alezan und Najuma die am anderen Ende der Leine Gabriele mitbringen. Wir wollen hier in Galicien segeln. Kleine Strecken und natürlich hundefreundlich. Ich freue mich drauf.

Die Stadt gefällt mir mit seinen Plätzen, engen Gassen und Einkaufsstrassen. Am inneren Hafen stehen riesige Häuser an der großen Promenade mit Fensterfassaden, die auf Bögen gebaut sind. Dort drin befinden sich Restaurants, Tavernen und Straßencafes.

IMG_E1002

P1040659

P1040704

P1040701

P1040720

Ein Kreuzfahrtschiffanleger ist auch hier. Also ist für Trubel gesorgt. Parallel zur ersten Reihe ist die Fussgängerzone und es gibt eine Gasse mit Restaurants, wo Fischspezialitäten angeboten werden. Aufpassen muss man. Teilweise wird man dort abgezockt, wie ich es ein paar Tage später erfahren sollte.

IMG_1019

IMG_1018

IMG_1035

Bestelle ich in einem Cafe ein Glas Weißwein, bekomme ich auch Tapas dazu. Entweder eine spanische Tortilla oder andere Köstlichkeiten. Oliven werden auch dazu gereicht. Am Ende bezahle ich 3€ für das Ganze. Die Stadt gefällt mir

Mit einem lauten Bellen werde ich begrüßt. Gabriele ist mit Alezan und Najuma gekommen. 2500km sind sie von Berlin hier her in zwei Tagen gefahren. Was für ne Mordsstrecke. Wir können das Auto im abgesperrten Hafenparkplatz lassen. Erst mal zahlen wir für 4 Wochen 45€. Da kann man nicht meckern.

Das Wind bläst stürmich. So bleiben wir noch hier.

Die Hunde brauchen Auslauf. Wo geht man mitten in der Stadt hin?

Schön ist es, dass überall, wo es große betonierte Flächen gibt., die Stadtplaner kleine Grünflächen eingebaut haben. So müssen wir nicht weit gehen für die kleinen Geschäfte.

Aber das reicht Alezan und Najuma natürlich nicht. Also machen wir uns auf dem Weg zum ältesten noch in Betrieb stehende Leuchtturm der Welt. Dort gibt es große Grünflächen und der Turm ist natürlich auch sehenswert.

Der Leuchturm wurde von den Römern erbaut. Mit seiner Höhe von 55 Metern und seinem Stand auf einem Hügel kommt er auf 112 Metern und weist den Seeleuten den Sicheren Weg an der Küste Galicien. Toll ist es hier. Mal sehen wie lange wir noch bleiben…

P1040791

IMG_E1056

IMG_E1057

 

 

Veröffentlicht unter Uncategorized | Kommentar hinterlassen

Treadmaster Deck verschönern!

Edgar ist heute nach Hause gefahren. Das hat einen Grund. Und zwar ist es die Windrichtung. NE Winde sind für die nächsten Tage angesagt. Und genau nach NE müssen wir segeln. Ein 4er mit Böen 5 bis 6 BFT. bringen keinen Spass, wenn Boulogne über 70 sm entfernt ist. Und der Wind wird bleiben bis zu Wochenende. Und da muss Edgar wieder zu Hause sein. Von Fecamp aus ist sein Heimatort gut erreichbar mit dem Zug.

Danke Edgar für die schöne gemeinsame Zeit! Du bist immer willkommen!

So, nun bin ich wieder allein auf der Morian.

Ich schaue mich um. Immer wieder stösst mir das vergammelte Treadmaster Deck auf. Es ist total dreckig und fleckig. Ich möchte schon länger etwas dagegen tun. Alles Abreißen und neu verlegen ist eine Heiden Arbeit und sehr teuer. Warum also nicht neu streichen.

Jetzt habe ich Zeit und eine Dose Tredmasterfarbe ist an Bord. Das reicht sicherlich für das Achterdeck. Mein Trendmaster ist teilweise an den Kanten abgeplatzt. Nicht viel aber an manchen Stellen wölbt sich eine Kante nach oben. Mit Sekundenkleber repariere ich diese Stellen. Das habe ich auch schon vor 4 Jahren so gemacht und diese reparierten Stellen kleben immer noch. Porös ist das 32 Jahre alte Deck noch nicht.

So sieht das Achterdeck aus.

IMG_3358

Als erstes wasche ich das Deck gründlich mit dem Reinigungsmittel von Treadmaster. Das wirkt recht gut.Vorher habe ich ein Decksteiniger von Jachticon genommen. Das reinigt gar nicht. Mit dem Produkt von Trendmaster bin ich zufrieden. In warmes Wasser verrührt, mit einer Decksbürste aufgetragen, wird der Dreck gelöst und später mit viel Wasser gründlich ausgespült. Nach anschließenden Trocknen gehe ich mit einem Fusselfreien Lappen, getränkt mit Aceton, noch mal über die ganze Fläche.

Dann kommt die Fleißarbeit. Abmaskieren mit Klebeband. Für das bisschen habe ich 2,5 Stunden gebraucht. Mit einem Cuttermesser musste ich die feinen Radien an den Ecken ausschneiden

36229405_947777198735985_1475885517504512000_n

Dann habe ich mit einem Flachpinsel die Farbe aufgetragen. Erst in der einen Diagonalen und dann in der anderen Diagonalen. Nicht zu viel Farbe nehmen. Darauf hin habe ich noch die Farbe ein wenig eingetupft. Immer darauf achtend, dass nicht zu viel Farbe auf die Fläche kommt. Es darf sich nie eine Füze bilden. Zum Schluss nochmal in den Diagonalen streichen. Nur mit dem Pinsel. Nicht nochmal Farbe auftragen. So bekomme ich eine gleichmäßige Farbverteilung hin. Ich habe immer darauf geachtet, dass die Farbe die Poren verschlossen haben. Alle Poren müssen zu sein.

IMG_3364

Eine Lage Farbe reicht bei mir. Es ist sofort Deckend und verteilt sich ohne Flecken gleichmäßig. Echt Einfach das Ganze. In diversen Foren habe ich gelesen, dass die Verarbeitung schwierig sei, die Fläche nach dem Streichen nicht gleichmäßig gefärbt sind. Bei mir funktioniert es ganz ohne Probleme. Ob es an der Farbauswahl liegt? Auch habe ich kein Farbwechsel gemacht.

IMG_3373

Nach 4 Stunden habe ich das Klebeband wieder entfernt und ein Treadmastedeck wie neu Strahlt mir entgegen!

Ich bin erstaunt und verblüfft, wie einfach das ganze war.

IMG_3358

IMG_3370

IMG_3374

Ich habe mit der Firma nichts zu tun. Dies ist einfach nur meine Erfahrung mit dem Produkt. Wie lange die Farbe hält werde ich ja noch herausfinden….

 

Veröffentlicht unter Uncategorized | Kommentar hinterlassen