Prima, Lemmer ohne Touristen…

Wir bleiben heute noch in Lemmer.

Heute Morgen weht der Wind noch so kräftig, so dass wir beschließen hier zu bleiben. Das Ijsselmeer ist weiß vor Schaumkronen. Es ist kalt geworden. Zum Glück scheint aber die Sonne. Endlich. Zum Frühstück wird der Ofen zum ersten Mal ausprobiert. Frisch aufgebackene Brötchen versüßen uns den Morgen.

Auf gehts es nach Lemmer. Was für eine Wohltat ist es hier um diese Jahreszeit. Kaum Touristen. Die ganzen Chartergäste sind auch noch nicht da. Irgendetwas ist hier anders. Hmm, aber was? Ach ja, es riecht nach Meer,nicht nach Kibbeling und abgestandenes Frittenfett. So riecht es hier sonst überall in der Hauptsaison.

Wir setzen uns in eine Windgeschützte Ecke und genießen die Sonne bei einem Tee.

IMG_4289

IMG_4290IMG_4297IMG_4292IMG_4291IMG_4302SY Sinne macht sich gut am Steg.😊

Morgen soll der Wind auf SE gehen. Wir wollen direkt durch bis nach Amsterdam. Das ist aber eine andere Geschichte…

Veröffentlicht unter Uncategorized | 2 Kommentare

Edgar’s Neue

Edgar ruft mich an. Hi Dirk, ich habe gerade in Holland eine Segelyacht gekauft! Sie liegt in Akkrum in der Nähe vom Sneeker Meer. Das Schiff muss nächste Woche in Wolphaartsdijk sein. Hey Edgar, dass ist ja eine gute Nachricht. Gratulation zur Neuen!. Klar komme ich mit und wir segeln „Sinne“, was auf Friesich Sonne heißt, gemeinsam nach Wolphaartsdijk zurück. ALso müssen wir von Friesland durchs Ijsselemeer, Nordzeekanal nach Ijmuiden und dann an der Holländischen Nordseeküste über Scheveningen, Zierikzee zu unseren Heimathafen segeln.

Die „Sinne“ ist eine Q29. Diese schöne Yacht wurde aus der alten Form der Spirrit 29 gebaut. Jack de Ridder der Sohn von E.G.van de Stadt hat ein wunderbares Seetüchtiges Segelschiff  mit 8,90 Metern Länge, 3 Meter Breite und 1,55Meter Tiefgang gezeichnet.

Als wir unsere Sachen alle im Inneren der „Sinne“ verstaut haben schlagen wir noch die Segel an und checken den Motor. Alles funktioniert…

Heute geht es los. Das Wetter ist im Moment grausig mit viel Wind und Regen. Die Wettervorhersage sagt Wind aus SW 5 Bfo. mit Böen bis 8 voraus. Und es soll die ganze Zeit Regnen…Die Böen bis 8 werden aber erst ab 13 Uhr angesagt. Also wird der Motor um 7:15 gestartet und Edgar manöviert das erste mal seine Neue aus der Box. Sofort merkt Edgar wie leichtfüssig die „Sinne“ ist und lächelt über beide Ohren.

IMG_4270

Wir müssen über Kanäle, dem Sneeker Meer, Brücken und einer Schleuse nach Lemmer Motoren, wo wir dann das Ijsselmeer erreichen. Wir beide wundern uns wie gut die Brückendurchfahrten hier in Friesland organisiert sind. Sie öffnen sofort wenn wir kommen oder öffnen dann, wenn wir eine Klingel betätigen.

IMG_4273

Es regnet fast die ganze Zeit und der Wind schickt uns immer mehr Böen. Spaß haben wir trotzdem. Cap Hoorn haben wir auch noch an Steuerbord gerundet….

IMG_4274

Als wir in Lemmer ankommen legen wir „Sinne“ in den Hafen Friese Hoek. Gerade als wir festmachen, entscheidet sich der Wind auf 7 bis 8 Bfo.hochzugehen. Der Anleger klappt fast ohne Probleme. 😉 Wir brauche bei dem Wind 3 Anläufe. Dann liegt „Sinne “ sicher und fest am Steg. Extra Leinen werden ausgebracht. der Wind weht uns fast vom Steg.

IMG_4288IMG_4287Jetzt gehen wir erst einmal ein Pizza essen…

Mal sehen wie es Morgen weiter geht. Es soll endlich sonnig werden. Der Wind kommt aber aus W bis SW. Also genau von vorne und wider mit Böen von bis 7-8. das sagt jedenfalls der Wetterbericht. Aber das ist erst Morgen…

Veröffentlicht unter Uncategorized | 1 Kommentar

Saisonstart 2017

DCIM100GOPRO

Endlich scheint die Sonne. Es ist wunderbar draußen zu arbeiten. Also wird das Großsegel gesetzt. Seht selbst…

Video ansehen hier klicken

Veröffentlicht unter Uncategorized | Kommentar hinterlassen

In 4 Minuten von Zierikzee zum Rigger nach Brouvershaven und zurück…

DCIM100GOPRO

Hier seht ihr ein Zeitraffer Video, wo ich meine Fahrt zum Rigger nach Brovershaven zeige, wie die Rollfockanlage austauscht wird, und wie ich bei Schneefall wieder zurück segele.

Viel Spass dabei.

Zeitraffer Video

Veröffentlicht unter Uncategorized | Kommentar hinterlassen

Ein trüber Tag und meine Gedanken zurück nach La Gomera.

Lange ist es her, als ich mit Barbara und Manfred auf Ihrer Moody 35 in den Kanarischen Inseln gesegelt bin. Damals waren sie noch aufgeregt vor ihrer ersten Atlantiküberquerung. Jetzt sind sie zur Zeit in der Südsee.

Das ist ihre Blog.

Balimara

Hier sind meine alten Aufzeichnungen die ich  mal poste. Also werde ich mich mal nach LA Gomera träumen. Es ist ja schließlich Winter hier.

La Gomera, San Sebastian…Hmmm…

 

Auf nach Gomera

Gestern ging es von Las Galettas nach San Sebastian auf La Gomera. Die Schaukelei in Las Galettas hat uns mürbe gemacht und wir beschließen noch am Morgen nach La Gomera zu segeln. Die See hat sich ein bisschen beruhigt und die Ausfahrt ist passierbar. Erst müssen wir einen Holeschlag nach NW machen um dann einen schönen Anleger auf San Sebastian zu bekommen. 25 SM haben wir vor uns. Das Segeln bringt Spass obwohl die Welle ziemlich durcheinander ist.

shapeimage_1-9

shapeimage_2-1

 Wale begegnen uns auf der Überfahrt und die Stimmung ist gut. Kurz vor La Gomera nimmt der Wind wieder zu aber wir schenken uns auf den letzten Meilen ein zweites Reff einzubinden. Mit Rauschefahrt  nähern wir uns unserem Ziel San Sebastian. In der Hafeneinfahrt müssen wir auf die Fähren aufpassen und bekommen im Hafen einen ungemütlichen und nicht geschützten Platz direkt an der Hafeneinfahrt zugewiesen.

Durch die südwestlichen Winde ist der Hafen voll und jeder hier warten auf NE Winde um in die Karibik oder zu den Kap Verden zu segeln.

Der Hafen hat Flair und ich fühle mich hier sofort wohl…

shapeimage_3-1

shapeimage_3-2

 Vorbereitungen auf San Sebastian La Gomera

 San Sebastian auf La Gomera ist die letzte Kanarische Insel die Balimara besucht.

Endlich haben wir einen ruhigen Platz im Hafen bekommen und können mit den

Vorbereitungen für Barbara´s und Manfred´s Atlantiküberquerung beginnen. Die liebliche Stadt San Sebastian mit ihren 2400 Einwohnern lenkt uns zwar immer wieder von den Arbeiten ab, aber wir kommen voran. Das Rigg wurde Nachgespannt, das Schlauchboot aufgeblasen und gecheckt, der Außenborder ausprobiert und natürlich eine Runde im Hafen gefahren. Die Unterschiedlichsten Yachten sind hier. Kleine 30 Fuss Yachten bis über der Wasserlinie beladen, sowie 55 Fuss Yachten mit allem technischen Schnickschnack ausgerüstet für ein sicheres Segeln über den Atlantik. Eine Joshua liegt auch hier.

shapeimage_2-2

shapeimage_1-10

Wenn der Schwell sich im Hafen gelegt hat werden wir das Rigg der Balimara von oben checken. Jetzt erst mal „Manjana“….

 Heute haben wir einen Mietwagen genommen und sind durch die grandiose Berglandschaft La Gomeras bis nach Valle Gran Ray an der SW Küste gefahren. Durch enge Serpentinen winden wir uns immer höher ins Gebirge und werden mit einer bizarren und tollen Landschaften belohnt. Die Insel ist Steil und mit vielen engen Schluchten übersät. Bis zu 1480 Meter hoch sind die Berge.

shapeimage_4-1

Durch einen Tipp besuchen wir im Gebirge das Restaurant „La Montana“ in Casa Efigenia.

Dies ist ein Vegetarisches Restaurant in dem es nur ein Gericht gibt. Alle Zutaten werden selber hergestellt und kommen aus dem eigenen Garten. Als wir bestellten, ging der Koch in den Garten und pflückte die frischen Zutaten. Klasse! Uns wurde Gofio ein Getreidebrei, Mojo Almogrote, das aus Ziegenkäse und Knoblauch hergestellt wird, ein Salat und eine Gemüsesuppe serviert. Alles sehr einfach aber wenn man alles vermischt schmeckt es vorzüglich. 

shapeimage_4

Frisch gestärkt fahren wir weiter nach Valle Gran Ray dem Touristenort auf La Gomera wo es zu Glück nur sanftem Tourismus gibt. La Gomera hat es Verstanden den Ursprung der Insel zu bewahren und nicht wie an den Nachbarinseln Bettenburgen zu bauen.

shapeimage_1-11

 

Nachdem ich Manfred in den Mast gewinscht habe, damit er das Rigg von oben checkt, bin ich mit dem Mietwagen ins Gebirge gefahren. Auf der Fahrt an der Küste öffnet sich die Wolkendecke und der Teide auf Teneriffa zeigt sich zum ersten mal seit dem wir auf Gomera sind.

shapeimage_2-4

Durch Nebelfelder fahre ich bis auf 1200 Meter Höhe in die Lorbeerwälder. Da es hier sehr viel Regnet sind die Bäume Moosbewachsen und alles taucht in ein sattes Grün. Mystisch ziehen Nebelfelder durch den Wald und man könnte meinen dass hinter jedem Baumstamm  Fabelwesen herumgeistern.

shapeimage_3-3

shapeimage_1-12

shapeimage_4-1

Dann geht es wieder zurück an die Küste und ich bin mal wieder begeistert von den Gebirgsformationen die diese Insel bietet…

Veröffentlicht unter Uncategorized | Kommentar hinterlassen

Claudine, eine Frau die sich was traut.

Claudine kommt mit ihrer Albatros kurz vor Silvester hier in Zierikzee an. Sie ist meistens allein mit ihren 4 Hunden an Bord. Mit ganz wenig Segelerfahrung ,verfolgt sie ihren Traum, mit dem Segelboot mal ins Warme zu segeln. Also kauft sie sich bei ebay eine 30 Fuss große Jacht für wenig Geld. Es ist ein Phantom 30. Ihr ist gar nicht so bewusst, was für ein Glücksgriff sie mit dieser Yacht gemacht hat. Dazu fehlt es ihr einfach an der Seglerrischen Erfahrung.

Mit einen tiefen Cockpit ausgestattet , als Backdecker mit viel Platz im inneren, solidem Rigg und Buck Diesel Motor, ordentlichen Segel, hat sie einen guten Fang gemacht. Natürlich ist noch viel am Boot zu arbeiten und zu verbessern. Aber für´s erste, wirklich gut. Ihr Mann baut erst mal einen 12 Zoll Plotter ins Schiff, weil es mit ihrer Sehkraft nicht zum Besten steht. Ausgestattet mit einer Solarzelle und einen Windgenerator kann sie fast autark sein.img_3820

Sie ist zum zweiten mal als Skipperin auf der Osterschelde unterwegs. Mit der Tidenavigation und dem Ausrechnen der Gezeiten steht sie noch ein wenig auf Kriegsfuss.

Also werden erst mal die Stromatlanten und die Tidetabelle rausgeholt. Ich zeige ihr worauf man Achten muss und wie sie selbständig die richtige Abfahrtszeit ausrechnet.

Das hätten wir nun. Jetzt können wir doch mal eine Probefahrt auf die Osterschelfe unternehmen eröffnet mir Claudine ihren Wunsch.Das Wetter ist super aber kalt . Es weht mit 2 bis 3 Bfo. aus SE. Ideal für einen Probetörn. Dabei kann ich mir anschauen, was alles so funktioniert und was nicht. Original Ton Claudine. Dirks Tüv Report brauche ich jetzt…

img_3803

img_3806

15935639_1733541286868267_1800973964_n

15879247_1733541300201599_1262475735_n

Vieles funktioniert nicht richtig, weil es falsch Montiert ist oder weil die Technik verschlissen ist. Aber das werden wir noch hinbekommen. Ich werde Claudine weiter helfen ihren Traum zu leben.

Der Segeltag ist wunderschön aber saukalt. Mit einem schönen Sonnenuntergang verabschiedet sich dieser wunderbare Tag gemeinsam mit der tapferen Claudine.

img_3824

_1150463

 

 

 

Veröffentlicht unter Uncategorized | 1 Kommentar

HAPPY NEW YEAR.

Einen wunderschönen Jahresanfang wünsche ich euch von der Morian.

Macht was aus dem Jahr und geht segeln…

_1150441

Veröffentlicht unter Uncategorized | Kommentar hinterlassen