Video. Überwintern in Zierikzee Teil 2

So liegen wir also.

DCIM100MEDIABreeze_17

Mit der Drohne über unsere 4 Boote in Zierikzee.

Hier klicken.

Advertisements
Veröffentlicht unter Uncategorized | Kommentar hinterlassen

Überwinterung in Zierikzee TEIL 1

Bitte  hier Klicken um die hochauflösende Video zu schauen.

Hier geht es um die letzte Etappe der Überführung von Den Helden nach Zierikzee.

Überwintern in Zierikzee TEIL 1

 

Veröffentlicht unter Uncategorized | 3 Kommentare

Neues Video „Ab ins Winterlager!“

Hier findet ihr mein Video, mit Edgar und seiner Sinne, sowie ich mit meiner Morian ins Winterlager segeln.

In den nächsten 5 Monate werde ich aus Zierikzee berichten, wie wir hier mit 4 Yachten  am Steg leben und was wir so erleben. Zusammenleben in einer Gemeinschaft mit unterschiedlichsten Menschen die aber eines gemein haben.

Die Liebe zu Segelbooten und zum Meer.

SY Julius, SY Sinne, SY DALANG und SY Morian.

Für den Vollbildmodus müsst ihr hier klicken.

 

 

SY DALANG liegt im Moment noch in Den Helden. Am Mittwoch segeln wir sie auch hier her…

 

Veröffentlicht unter Uncategorized | 4 Kommentare

Benedensas, ein Kleinod

Weiter geht es nach Benedensas. Dieses schöne Fleckchen Erde liegt im Volkerak zwischen der Kramer- und Volkerak Sluis. Unter der Fixen Brücke an der Kramer Sluis passe ich gerade so drunter her mit meinen 17,80 Höhe über der Wasserlinie. Sie Schleust zwischen 18,20 und 18,70 Meter. Wer höher ist muss die Berufsschiffahrts Schleuse nehmen. Dann geht es am Schelde Rheinkanal vorbei nach Benedensas, wo man nach Steuerbord einbiegt und in ein Naturschutzgebiet reinfährt.

DCIM100MEDIABreeze_17

Fest machen wir beim WSV Volkerak. Ein ganz kleiner Verein mit einem Längssteg und Fingerstegen dazwischen.

DCIM100MEDIABreeze_17

Morian liegt mit dem Bug am Steg. Vom Heck aus können wir in die wunderbare Natur schauen. Enten und anderes Getier spielen im Wasser. Im Hintergrund stehen Rinder im Wasser. Es riecht nach Natur. Wir spüren Natur. Nein, wir sind mitten in der Natur.

Ich schaue auf meine Uhr. Was ist das? Sie tickt langsamer als sonst.

Wunderbar…

P1020227

P1020223

P1020232-Bearbeitet

P1020235-Bearbeitet

DCIM100MEDIABreeze_17

Najuma kommt auf der Morian nicht zur Ruhe. Sie ist so Aufgeregt von diesen vielen Eindrücken. Alezan ist mit ihren 6 Jahren viel entspannter.

P102040013

Leider ist es für die beiden Racker nicht so schön hier. Überall sind  Verbotsschilder aufgestellt. Wir sind nun mal mitten in einem Naturschutzgebiet.

Aber Benedensas ist immer eine Reise wert…

 

Veröffentlicht unter Uncategorized | Kommentar hinterlassen

Helevoetsluis…

P1020286-Bearbeitet

Heute geht es nach Helevoetsluis im Haringsvliet.

Natürlich haben wir unsere Schwimmwesten an. Kurz vor dem Start wurden wir noch mal rumgeführt um unser Geschäft zu machen. Das sollte reichen für die 4 Stunden von Willemstadt nach Helevoetsluis. Herrchen tut ja alles für uns…

Endlich wurde auch mal gesegelt. Die letzten Tage waren so flautig, dass wir nur unter Motor unterwegs waren. Diesig ist es am Morgen. So haben wir beide viel auf den Cockpitbänken geschlafen. Frauchen und Herrchen haben uns den Platz überlassen 😉

P1020291-Bearbeitet

Vor der Haringsvlietbrücke mussten wir 1,5 Stunden warten. Herrchen hat mal wieder nicht seine Hausaufgaben gemacht um sich zu informieren, wann die Brückenöffnungszeiten sind…

Dann briste der Wind auf und schob den Nebel beiseite. Also wurde wieder gepennt bis wir vor der Mole von Helevoetsluis waren. Alezan sah als ersten den großen Leuchtturm am Eingang vom Hafenkanal.

P1020294-Bearbeitet

DCIM100MEDIABreeze_17

Wir machen direkt an der Kaimauer auf der Steuerbordseite fest. Dort gibt es Strom. Sofort dürfen wir an den Strand und schwimmen gehen.

Der Hafenmeister lässt sich nicht blicken. Ob das an uns liegt?…

DCIM100MEDIABreeze_17

DCIM100MEDIABreeze_17

P1020314-Bearbeitet

P1020316-Bearbeitet

 

Veröffentlicht unter Uncategorized | Kommentar hinterlassen

Meine erste Fahrt

12

Najuma werde ich von meinem Frauchen genannt.

Ich bin jetzt knapp 22 Monate alt und zum ersten mal segeln. Das heisst nicht, dass ich zum ersten mal auf einem Segelboot bin. Nein, als ich mit 4 Monaten aus Amerika kam, durfte ich sofort das erste mal auf die Morian. Ich habe mich sofort wohl gefühlt. Danach war ich auch schon öfters drauf. Leider lag Morian immer angebunden im Hafen.

Jetzt geht es endlich mal los mit dem Segeln.

P1020126

Ach ja, Alizan ist auch noch mit dabei. Sie ist aber schon ein alter Seehund mit ihren 6 Jahren. Natürlich haben wir Schwimmwesten an. Nicht immer, aber am Anfang und wenn die Wellen zu hoch werden. Ich habe mich ganz schnell an die Bootsbewegungen gewöhnt. Gerne laufe ich an Deck rum. ich darf aber nur, wenn die See ruhig ist. Zum Glück ist mein Frauchen und Dirk nicht  ängstlich beim segeln Daher haben wir auch keine Angst auf dem Boot. Wenn die nämlich ängstlich und nervös beim An und Ablegen wären, würden wir auch Schiss bekommen. So ist aber alles entspannt an Bord.

Wenn es aber holperig wird legen wir uns auf dem Boden im Cockpit und alles ist gut. Das Bootsleben mögen wir natürlich auch, weil wir alle so schön eng zusammen sind an Bord. Unser Geschäft machen wir bis jetzt immer an Land. Der Kapitän nimmt so sehr Rücksicht auf uns, dass wir aller Höchstens mal 6 Stunden unterwegs sind. Das ist gut auszuhalten. Meistens schlafen wir sowieso beim Segeln. Ausser es wird Spannend wie zb. Schleusen oder wenn ganz viele Boote an uns vorbei segeln. Dann wird natürlich geschaut…

P1020205

P1020104-Bearbeitet

Im Verse Meer waren wir an einem wunderbaren Steg mit Landverbindung direkt an einen kleinen Strand…

P1020021-Bearbeitet

P1020032-Bearbeitet

P1010961-Bearbeitet

Dort sind wir eine Nacht geblieben um dann nach Zierikzee zu segeln. Die Klappbrücke hat es mir sehr angetan. Wir musste dort leider über 40 min warten weil der Brückenwärter mal wieder gepennt hat. So what…

P1020136-Bearbeitet

P1020144-Bearbeitet-Bearbeitet

P1020155-Bearbeitet

In Zierikzee treffen wir dann Edgar mit seiner SY Sinne. Schön war es mit ihm. Er hat mich schön gekrault…

Dirk muss für 2 Tage nach Deutschland. Wir bleiben mit Frauchen hier und geniessen das Bootsleben. Wenn er zurück kommt wollen wir ins Volkerak durch eine Schleuse.

Dort soll es einen wunderschönen Hafen geben mitten in einem Naturschutzgebiet. Ich bin mal gespannt….

 

 

Veröffentlicht unter Uncategorized | 2 Kommentare

Alderny

Um 05:00 Local Time drehe ich den Zündschlüssel vom Diesel. Sofort springt er an und dreht gleichmäßig im Leerlauf.

Heute wollen wir nach Alderny quer über den englischen Kanal. 73 SM liegen vor uns. Es sind umlaufende Winde angesagt um 2 Bfo. Also stellen wir uns auf eine Motorfahrt ein.

Als wir aus dem Fluss aufs Meer fahren, werden wir mit einem Ost 4 empfangen. Unter Vollzeug stürmt Morian los. Sie will nach Alderny, eine sehr schöne Insel der Channel Islands. Mac ist schon wieder ganz gut auf den Beinen. Aber er soll sich noch Ausruhen und seine Erkältung auskurieren. Immerwieder geht er unter Deck und schläft eine Runde. Ich stelle den Kurs ein auf den Wegepunkt an der Trafficzone. Der zweite Wegepunkt ist schon Alderny. Kompliziert ist es nicht. Aufpassen muss ich nur, dass wir zur Richtigen Zeit bei den Casquets sind, die westlich von Alderny sind. Wenn wir zur falschen Zeit da wären, würde uns die Strömung von bis zu 4,5 kn nach Süden bis nach Guernsey spülen. Wir müssen gegen 18 Uhr dort sein. Deshalb das frühe Aufstehen. Die ersten 4 Stunden ist es ein herrliches segeln. Dann nimmt der Wind immer mehr ab und  die restlichen 47 sm fahren wir unter Motor.

IMG_6375

IMG_6402

Kurz vor Alderny ist die Strömung ziemlich durcheinander. Von jetzt auf gleich werden wir 20 Grad vom Kurs gedrückt um dann 30 Grad wieder in Gegenrichtung gedrückt zu werden. Um die Große Mole, die den Hafen von Alderny vor NW Stürmen sichert anzusteuern müssen wir bis zu 35 Grad vorhalten. Aber ohne Probleme erreichen wir das Geschütze Wasser hinter der Mole und schnappen uns eine Mooringboje. Für den Liegeplatz zahlen wir 15 Pfund. Wir liegen ungefähr 25 Meter vor der uns schützenden Mole, die fast 600 Meter raus auf See gebaut wurde.

Ein gigantisches Bauwerk ist aus dem Jahre 1849. Durch die Mole ist man von SW Winden total geschützt. Nur wenn der Wind aus NE kommt wird es hier richtig ungemütlich. Leichter Schwell ist hier aber immer zu spüren. Mit dem Wassertaxi, den man über Funk anfordern kann, kommt man an Land oder wie wir, mit unserem Schlauchboot.

Ich mag Alderny. Hier scheinen die Uhren noch langsamer zu ticken. Jeder grüßt jeden mit seinem Vornamen hier. Schöne Häuschen in den verschiedensten Pastelltönen reihen sich an engen Gassen entlang. Hier kann man sich auch Verproviantieren. Am Hafen gibt es einen Supermarkt sowie in dem Ort noch einige Händler, Bäcker, Fleischer und andere Geschäfte. Tanken kann man an der Autotankstelle am Hafen. Mann muss aber mit Kanistern tanken gehen und sie dann mit dem Schlauchboot zur Yacht bringen.

IMG_6435

IMG_6440

Direkt am Hafen Port Braye gibt einen langen Sandstrand und einige Restaurants haben sich hier angesiedelt. Dort zu sitzen, auf die Bucht zu schauen, macht schon Spaß.

IMG_6463

IMG_6479

IMG_6510

IMG_6494

Ich möchte gerne hier länger bleiben. Leider sind wir aber schon auf dem Rückweg und haben nur noch 8 Tage bis nach Holland. Mir fällt auf, daß wir zu schnell unterwegs sind. An jedem Ort würde ich gerne mehrere Tage verweilen, um ihre Atmosphäre intensiver zu erleben. Für meinen nächsten Törn nehme ich mir vor, mehr Zeit und weniger Häfen oder Flüsse anzusteuern. Wir huschen zwar nicht durch die Gegend aber dieser Zwangsaufenthalt in Irland, wo das schlechte Wetter uns 8 Tage unserer Zeit in Kinsale festgehalten hat, fehlt uns jetzt hinten raus. Was soll’s. Ich genieße trotzdem jeden Tag hier an Bord mit Mac und auf unseren Erkundungen…

Veröffentlicht unter Uncategorized | Kommentar hinterlassen