Schlendern in the Dark.

Schlendern in the Dark.

Heute war es mal Windstill. Endlich komme ich dazu das Großsegel abzuschlagen und das Segel schön zusammengelegt in den Segelsack zu packen. Auch die Großschoot und der Baumniederholer kommen ins Trockene. Die Genua bleibt angeschlagen. Schließlich werde ich noch Segeln gehen wenn das Wetter es zulässt. In den letzten beiden Wintern konnte ich immer mal wieder los segeln.

Heute Nachmittag kamen 11 Bavaria Yachten in den Hafen. Hier scheint es ein Wintertreffen zu geben. Schön zu sehen, dass nicht alle ihre Yachten im Winter auf´s  Trockene setzen. Ein Segelschiff gehört ins Wasser und muss bewegt werden.

Gut, dass ich Heute alles erledigt habe denn der Wind pfeift im Moment in Staurmstärke. Morian wackelt Wild an ihren Leinen. Das ist Winter. Schnell ändert sich das Wetter.

Ich gehe im Dunkeln noch mal los und mache ein paar Fotos. Alles ohne Stativ. Die modernen Kameras haben so Lichtstärke Sensoren so das ich nur mit Kamera auflegen oder frei aus der Hand fotografiere. Natürlich kann man die Fotos nicht groß aufblasen als wenn ich mit Stativ fotografiert hätte, aber für das Internet ist es gut genug….

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Was für ein Abend…ich Staune….

Was für ein Abend…ich Staune….

Der heutige Wintertag ist was besonderes. Nicht nur Nikolaus beschert mir was schönes. Nein, auch das Wetter ist fantastisch. Sonne satt mit Temperaturen bis 14 Grad. Was will ich mehr. Der Wind ist sehr Böig und von einer zur anderen Sekunde weht es mit 0 oder 6 Bfo. Auf einmal fängt es für 5 Minuten an zu regnen. Dann wird es wieder schön. Als die Sonne sich senkt ziehe ich mit meiner Kamera los…

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Rüber nach England

Um 10 Uhr legen wir in Fecamp ab um rüber nach Weymouth zu segeln. Wir haben Hunger auf Weißbrot….

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Die Strömug nimmt und mit als wir aus der Hafenausfahrt von Fecamp steuern. 124 sm liegen vor uns. 24 Std. werden wir dafür brauchen. Teilweise können wir die Segel setzen und segeln. Leider müssen wir aber den Diesel auch immer wieder anschmeissen um voran zu kommen. Zur Stärkung brate ich uns Eier mit Speck und so kann die Nacht kommen. Wir haben keine feste Wacheinteilung. Wenn einer von uns müde wird legt er sich für ca. 1.5 Stunden hin. So hat es sich auf der Tour bei uns eingependelt. Da wir kurz vor Midsommer sind wird die Nacht entsprechend kurz. Zum Glück wird es auch nicht so kalt.

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 Dank AIS können wir im Dunkeln immer die zahlreiche Großschifffahrt sehen und dementsprechend reagieren. Ist schon toll so ein Teil! Während der Überfahrt haben wir Winde zwischen Bfo.1 und Bfo.6. Also mal Motor aus und Motor an…..

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Nach 23.5 Stunden und mit Ringen unter den Augen kommen wir in den Hafen von Weymouth an. 32 Pfund nimmt der Hafenmeister uns ab…
Schön ist es hier!

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Der Salontisch wird renoviert!

Nach 28 Jahren sieht der Salontisch ziemlich ramponiert aus. Überall Kratzer und Wasserflecken. Ich baue den Tisch aus um das Holz draußen zu schleifen. Den ganzen Schleifstaub in der Kajüte will ich nicht haben.Bild

Mit dem Schwingschleifer und 80er Körnung fange ich an. Die Mouse zischt nur so über das Holz und nachdem ich 120, 180, 240er Schleifpapier genommen habe ist der Tisch für die Lackierung vorbereitet. Natürlich entfette ich den Tisch vor der Lackierung.Bild

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Dann schwinge ich den Pinsel an 3 Tagen. 3 Schichten mit Zwischenschliff (320er Papier) werden aufgebracht. Smeagel hilft mir mit Schwanzwedeln dabei.BildBildBildBild

Klasse, sieht wieder wie neu aus! 🙂Bild

Frühlingsgefühle

Nach 35 Tagen in Goes mit kleinen Unterbrechungen wird es jetzt endlich Zeit wieder weiter zu ziehen.

Zwischen 2 Tiefs, die Wind bis Bfo 9 bringen schmeiße ich den Diesel an . Morian zieht an ihren Leinen und man merkt ihr an, dass sie auch weiter möchte. Um 9 Uhr geht die Brücke in Goes auf und ich mache mich auf den Weg durch den Kanal zur Osterschelde.BildBild

Die Sonne kommt raus und die Osterschelde empfängt mich mit SW 5 bis 6. Schnell rolle ich die Genua raus und Morian stürmt mit mächtigen Schritten vor ran. Ach ist das herrlich. Achterlichen Wind und ein schöner Sonnenaufgang.

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Bis zu 8 Kn über Grund bei 1Kn Strom mit mir pflügt Morian durch die Osterschelde. 35 Tage ohne Bewegung ist für Morian und mich doch zu lang. Die Fahrt macht so viel Spass, dass ich an Zierikzee vorbei segele bis Roomport, wende, und dann nach Zierikzee in den Hafen segele. Bei Temperaturen um11 Grad lässt es sich dick eingemummt gut aushalten.BildI

Niemals hätte ich gedacht, dass segeln im Januar in unseren Breiten so viel Spass machen kann.

Jetzt liege ich in Zierikzee, die Böen bis 9 hauen rein und ich genieße es im warmen Bauch der Morian zu sein.

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Die Sonne scheint und bleibt bei mir!

Was für ein Tag. Blauer Himmel und Sonnenschein! So fängt der Tag mal wieder, wie so oft in der letzten Zeit, an, mir ein Lächeln auf mein Gesicht zu zaubern. Ohne zu Frühstücken schwinge ich mich wieder aufs Rad und fahre zum Marktplatz. Dort setze ich mich in die Sonne und Frühstücke draußen. Und das alles im Dezember. Wunderbar!Bild

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Ich verbringe den ganzen Tag mit Fotografieren und kleinen Snacks in irgend einem Restaurant draußen sitzend. 

Da die Tage aber sehr kurz sind senkt sich die Sonne schon wieder über das Hafenbecken in Goes.

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