Bis 60 Kn Wind am Steg heute Nacht

Um 3.00 heute Nacht wurde ich von einem lauten Knattergeräusch aufgeweckt.

Mist, meine Plane macht sich auf dem Weg in die ewigen Jagdgründe. Ich schnelle auf und gehe zum Niedergang. Auf einmal werden die Windgeräusche in ihrer Tonhöhe immer höher. Es kreischt da Draußen. Kaum habe ich ein Steckschott aufgemacht, sehe ich wie meine Plane hin und her fetzt. Sie hängt nur noch an 2 Leinen. Alle andern Leinen sind durch. Dann beobachte ich, wie die Plane ins Cockpit gedrückt wird und nicht mehr flattert. Sie wird wie bei Vakuum einfach auf den Boden gesaugt und verharrt dort. Unglaublich. Durch den starken Wind, die über die Sprayhood fegt entsteht ein Vakuum hinter ihr. Lars kommt von den Geräuschen aufgewacht von seinem Boot zu mir und hilft mir die Plane unter meine Sprayend zu stopfen. Danke Lars, für deine Hilfe heute Nacht!

Es Stürmt immer weiter mit heftigsten Böen. Die Kieljolle, die gegenüber am Steg festgemacht ist, wird mehrere Male mit ihrem Mast auf den Steg gedrückt. Zum Glück zwischen der Da Lang und der Morian. Es ist nichts passiert.

Ich mache mich Barfuß auf den Steg und kontrolliere die anderen Boote meiner Freunde. Bei der Morian hat sich ja die Plane verabschiedet. Auch die Abdeckplane des Steuerstands ist weg. 3 Fender waren zu einem Kneul zusammengeweht und hingen so weit Achtern bis sie an der Relingsstütze hängen blieben. Mein Kugelfender wurde bis zum Heckkorb geweht.

DA Lang ist ok. Mac ist auch wach.

Sinne legt sich weit über. Ihre Abdeckplane knattert im Wind aber bleibt an ihrem Platz. Auch seine Fender sind nach achtern geweht worden. Ich platziere sie wieder neu.

Marius ist auch ok. Die Sprayhood und Kuchenbude ist heil. Auch hier sind die Fender von der Wucht des Windes nach achtern gedrückt worden und nicht mehr in der Mitte des Bootes platziert.

Es soll noch den ganzen Tag mit bis zu 10 Windstärken wehen. Morgen wohl auch noch.

Jetzt ist es aber viel ruhiger. Mal sehen wie die Nächste Nacht wird.

Gefährlich war es aber nicht für unsere Boote. Der Wind drückte uns vom Steg ab und wehte mehr von vorne.

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