Einmal München- Antalya, bitte.

Auf der Hanseboot drückt mir Thomas eine DVD in die Hand „Einmal München- Antalya, bitte.“ mit den Sätzen; Dirk, schau dir den Film mal an und sag mir wie du ihn findest. Ich bitte um deine Ehrliche Meinung…

Gestern Abend habe ich mir den Film in der wohligen Wärme von Morians Bauch angesehen…

Laut fängt er an, der Film „Einmal München – Antalya, bitte “ von Thomas Kaesbohrer. .

Entzückt bin ich aber dann von seiner unglaublichen Ruhe ein paar Sekunden später. 60 Min lang geht es dann Ruhig, mit langsamen Kameraschwenks und schönen Kameraeistellungen weiter. Schade, dass Thomas keine bessere Kamera mit auf seine Reise genommen hat.

Dieser Film zieht mich in seinen Bann. Dieses langsame besinnliche Reisen eines Skippers, der sich in seine Seele schauen lässt. Ihn dabei zuzusehen, wie er Ruhig und sicher, alle Arbeiten am Boot verrichtet und nie dabei in Hektik verfällt, zeigt auch das Thomas angekommen ist. Angekommen bei sich selbst.

Poetisch Erzählt, mit einer Stimmungsvollen Musikauswahl, hebt sich dieser Film von vielen anderen Segelfilmen ab. Diese wunderschönen kleinen Geschichten, Momentaufnahmen seiner Segelreise, von Italien über Griechenland bis in die Türkei mit seiner 31 Fuss Jacht „Levje“, lassen einen Träumen, bis in das unendliche Blau des Meeres.

Danke Thomas für diesen wundervollen Stillen Film.

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Schlendern in the Dark.

Schlendern in the Dark.

Heute war es mal Windstill. Endlich komme ich dazu das Großsegel abzuschlagen und das Segel schön zusammengelegt in den Segelsack zu packen. Auch die Großschoot und der Baumniederholer kommen ins Trockene. Die Genua bleibt angeschlagen. Schließlich werde ich noch Segeln gehen wenn das Wetter es zulässt. In den letzten beiden Wintern konnte ich immer mal wieder los segeln.

Heute Nachmittag kamen 11 Bavaria Yachten in den Hafen. Hier scheint es ein Wintertreffen zu geben. Schön zu sehen, dass nicht alle ihre Yachten im Winter auf´s  Trockene setzen. Ein Segelschiff gehört ins Wasser und muss bewegt werden.

Gut, dass ich Heute alles erledigt habe denn der Wind pfeift im Moment in Staurmstärke. Morian wackelt Wild an ihren Leinen. Das ist Winter. Schnell ändert sich das Wetter.

Ich gehe im Dunkeln noch mal los und mache ein paar Fotos. Alles ohne Stativ. Die modernen Kameras haben so Lichtstärke Sensoren so das ich nur mit Kamera auflegen oder frei aus der Hand fotografiere. Natürlich kann man die Fotos nicht groß aufblasen als wenn ich mit Stativ fotografiert hätte, aber für das Internet ist es gut genug….

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Endlich…

…wieder Angekommen.

…dieses Gefühl, wenn du das Schiebeluck auf ziehst und dir ein Lächeln aufs Gesicht zaubert…..

Ich war jetzt ein paar Wochen nicht da, weil die Arbeit und die Familie mich gebraucht hat.

Ein wunderbarer Sonniger Tag empfängt mich in Zierikzee. Morian ist wohlauf und ich habe das Gefühl, sie Nickt ein wenig vor Freude als ich ihr Deck betrete. Ich freue mich auch und die Last der letzten Wochen fällt sofort von mir ab.

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Kaum bin ich da, kommt Luuk mit Zoey seinem 12 Wochen alten Hund auf dem Deich entlang spaziert. Als erstes sehe ich nur die großen Ohren von Zoey. Ganz schön verändert hat sie sich in den letzten Wochen. Ihre Ohren sind schon mal vorgewaschen. Der Rest muss noch  hinter her nachwachsen…

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Es ist schön gemeinsam mit Luuk in der Plicht zu sitzen. Zoey schwirrt auf der Morian herum und immer wieder müssen wir sie, Übermütig und Angstfrei wie sie ist, vor dem Sprung ins Wasser retten…

Die Sonne senkt sich. Eine wunderbare blaue Stunde bricht ein und der Abendhimmel zieht auf mit seiner kühlen Klarheit.

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