Das Ankern ist des Seglers Lust

Ankern ist immer schön…man hat seine absolute Ruhe und ist nicht so eingepfercht zwischen anderen Booten in der Marina. Das Boot pendelt ein wenig hin und her, so dass  die Aussicht sich immer ändert und der Blick aufs freie Wasser ist wunderschön. Das Glugsen der Wellen an der Bordwand und das langsame leichte schaukeln lassen einen schön in den Schlaf kommen.

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Der 22 Kg schwere Anker fällt auf 3 Meter Tiefe.  So sind noch 1,20 Meter weicher Sand unter mir. Nur zögerlich krallt sich der Anker fest. Erst beim zweiten Anlauf hält er. Es ist viel Seegrass da unten. Als der Anker ein wenig gefasst hat, warte ich noch eine Zeit, und fahre den Anker dann mit 1700 Umdrehung rückwärts ein. Das sollte halten und ich werde mir keine Sorgen in der Nacht machen. Natürlich schalte ich den Ankeralarm am GPS Gerät ein.

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Ruhe kehrt ein als ich den Motor ausschalte. Morian richtet sich nach dem Wind aus und ich geniesse die Stille. Natürlich setze ich den Ankerball um den Anderen zu Signalisieren, dass ich vor Ankerliege.

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Ich blase das Schlauchboot auf und rudere an Land um Morian auch mal von Land aus zu sehen. Leise schwingend gehorcht Morian der Windrichtung und alles ist im Einklang.

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Der Tag endet und macht der Abenddämmerung Platz. Ich befestige mein Ankerlicht um auch im Dunkeln von der Schifffahrt gesehen zu werden.

_1090312Die Abendstunden, im Cockpit sitzend, und  vor Anker sind so schön, dass ich noch bis 24 Uhr hier sitze…

Ankern ist so schön!