Ramsgate

Da der Hafen ziemlich eng ist fahre ich rückwärts durch die Boxengasse und lege mit dem Heck zum Steg an. Hungrig gehen wir zum Thai über den Kreidefelsen essen. SCHAAAAAARRRRFFF war es. Mannomann wen ich das gewusst hätte. Auf der Speisekarte stand Medium!

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Immer wieder faszinieren mich die Lichter von Ramsgate. Ich bin gerne hier.

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Rüber nach England

Mist, verschlafen habe ich! Wir wollten um 7.30 los. Na ja, ist doch Urlaub und so starten wir um 8.30. NE 3 weht es, so dass wir nur langsam segeln. Ich klappe den Cockpittisch auf und wir Frühstücken auf See. Nach 2 Std. frischt der Wind auf und ich lege das erste Reff ins Groß. Später wird es immer Windiger, so dass das 2 Reff ins Groß gebunden wird. So segelt die Morian ausgeglichen unter el. Selbststeuerung.

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Leider drückt uns die Strömung viel zu weit auf die Goodwills Sands. Mit 2 Wenden bekommen wir den Kurs auf Ramsgate wieder in den Griff. Nach 12 Std. erreichen wir Ramsgate Harbour. Für Dietrich ist es 20 Jahre her als er mit seiner Pievit hier war.

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Auf nach Neuwpoort

Die Strömung zieht uns aus der Schelde Richtung Belgische Küste. Leider nur die Strömung! Es weht kaum ein Lüftchen, so dass wir den Diesel anschmeißen. Ab Zebrügge kommt endlich Wind auf und Morian bläht ihre Segel auf und mit 6 kn geht es voran.

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Am späten Nachmittag erreichen wir Newpoort und gehen rechts in den ersten Hafen.

Dort sollen wir an einer deutschen Yacht längsseits festmachen, obwohl der Hafen noch viele freie Plätze hat. Na ja, komisch diese Hafenmeister. Zum Glück können wir uns am Abend doch noch hinter denen legen, weil die deutschen um 3 Uhr in der früh los wollen.Im Sailors wird vor unseren Augen ein leckeres Steak gegrillt und so gehen wir Müde und Satt in die Kojen. Morgen geht es nach Ramsgate

Vierhändig Segeln

Mit Dietrich geht es für eine Woche auf der Morian segeln. Wir wollen nach Ramsgate. Am Sonntag segeln wir nach Veere um durch den Walcheren Kanal nach Vlissingen zu gelangen. Erst überlegen wir ob wir in Vlissingen übernachten. Der Hafen ist aber voll, weil dort die Ryters Sail stattfindet. Großsegler und viele andere Segel und Motorboote sind dort

zu sehen

 

 

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wir entscheiden uns aber nach Breskens zu segeln. In der kleinen Schleuse passen wir gerade so rein. Schleusenwand, Fender, Morian, Fender, Nachbarboot, Fender, Schleusenwand! Wir sind richtig eingekeilt.BildI

In die grosse Schleuse wird gerade der Großsegler „Mir“ reingeschleppt!

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Nach der Schleusung passieren wir die Westerschelde und machen in Breskens fest. Das Großfall vertörnt sich und kommt nicht mehr frei. Da sich aber Westerly Segler gegenseitig helfen, frage ich die Crew einer Westerly, die hinter unsliegt ob wir den Sohn des Eigners in den Mast Winschen können. Er ist 13 und schön leicht!! Klar, mach ich kommt von Ihm und so ist es ein leichtes ihn in den Mast zu winschen um das Fall klar zu bekommen. Ich drücke Ihm noch meine Kamera in die Hand, so dass ich auch noch Fotos von der Morian von oben bekomme.

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Danke für die Hilfe!!

Morgen wollen wir nach Neuwpoort an der Belgischen Küste.

 

 

Ein Skipper voll im Glück bei der Überfahrt nach Belgien!

Am Sonntag muss ich wieder zuhause sein. Also nix wie los. 6 Uhr UTC. Ich schalte den Diesel an und weiss noch nicht , dass er sich über den ganzen Kanal bis Ramsgate aus dieseln wird. Die Wettervorhersage sagte SW 3. Jetzt habe ich N2. Hmm, was soll das!

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Dunkele Wolken drohen am Himmel aber ich stelle mich einfach auf Sonne ein…

Heute ist Spring, so dass die starke Strömung mit sich nach Süden reißt. Ich muss aufpassen, dass ich nicht auf die Goodwins Sands getrieben werde. Mit 20 Grad vorhalten schramme ich aber daran vorbei.

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Leider dreht der Wind nach ENE und lässt nach. Mir bleibt nichts weiter übrig als über den Kanal zu Motoren. Die See liegt Spiegelglatt da, als ich auf einmal 2 schwarze Schwanzflossen in der Ferne auftauchen sehe. Hey, hab ich schon wieder Glück wie vor 2 Jahren, als ich zwischen Weymouth und Dartmauth, alleine durch die Nacht, am Morgen, mindestens 10 Delfine gesichtet habe! 

Ja, da springen Sie! Aufgeregt hole ich die Kamera und kann sie noch fotografieren.Was habe ich doch ein Glück diese fantastischen Tiere zu sehen.

Leider sind sie viel zu schnell wieder weg. Zwei von Ihnen schwimmen in der Bugwelle für eine Weile mit. So schnell wie sie gekommen sind, sind sie auch schon wieder verschwunden.

Danke für dieses Erlebnis!

 

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Weiter ging es über die Traffic Zone, wo ich 2 Dampfern Platzlassen werde.

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Nach 65 sm erreiche ich Blankenberge kurz vor dem Dunkel werden. Der Hafen ist Proppenvoll und ich muss mich in einer Boxengasse als drittes ins Päckchen legen.

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Müde gehe ich ins Bett  um dann zu erfahren, dass meine Innenlieger um 6 Uhr los wollen.

Natürlich waren es nur die beiden Schiffe am Morgen die um 6 los mussten! Gähn 

Erden!

Ramsgate lässt mich nicht los. Ich laufe hier viel rum und schaue mir die Sailors Home an. Dierekt in den Kreidefelsen wurde die Kirche gebaut. Als ich rein ging empfängt mich ein feuchter muffiger Geruch, der aber nicht unangenehm ist. Eine Tafel aus Holz beeindruckt mich sehr als ich auf ihr die vielen Namen ertrunkener Seeleute lese. Viel zu viele Namen sind in der Tafel eingeritzt. Die See kann Gnadenlos sein. Dabei fühle ich mich so wohl wenn ich mit der Morian auf ihr gleite. Ich werde noch mehr auf mich aufpassen!

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Wieder draussen empfängt mich das schöne Licht vom Leben in Ramsgate.

Die Backsteinernen Rundbögen in der Handwerker mit ihren Geschäften arbeiten, windet sich den Kreidefelsen hoch. Es ist immer wieder schön sich das an zu schauen.

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Morgen muss ich zurück zur Belgischen Seite.